Romane

Im Frühjahr 2021 erscheint mein Roman „Ich bin Virginia Woolf“ im Größenwahn-Verlag, Frankfurt.

GEILE FARBEN
Demnächst erscheint mein Roman „GEILE FARBEN“ im Telescope-Verlag:
Amelie ist Malerin und kann Farben hören, schmecken und riechen. Seit sie in den Wechseljahren ist, hat sie eine unheilbare seltene Hautkrankheit, die Akne Inversa genannt wird. Ihr Mann Flo und sie sind seit Jahren glücklich verheiratet, aber es scheint die Ehe auseinander zu reissen, denn Flo schaut Pornos und verbirgt vor Amelie ein Geheimnis. Amelie bringt dies so zur Verzweiflung, dass sie nicht mehr schlafen kann, sich in die Esoterik flüchtet und psychisch kollabiert.

ABSCHIED
Elisabeth lernt Jonas nach einer zerbrochenen Ehe im Freibad kennen. Doch Jonas ist verheiratet. Nach einer Liebesbeziehung von vier Monaten kehrt Jonas zu seiner Familie zurück. Elisabeth zerbricht immer wieder psychisch, wenn ihre Beziehungen scheitern. So auch diesmal. Ein langer Spaziergang Elisabeths durch Stuttgart legt sich wie eine Klammer um diesen surrealen Roman.

Buch kaufen beim Telescope-Verlag

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https://www.kontextwochenzeitung.de/kultur/474/vorhang-auf-7-6704.html?fbclid=IwAR2CNX7SP4tfsy6l4V0NPZtqMf_FTG-fFmfaUPG8YfWru1KUuG_mT3e7Lg0

Aus der Kontext-Wochenzeitung:
Wer 18 Jahre in Werbeagenturen gearbeitet hat, kommt womöglich zu dem zwingenden Schluss, dass es Abgründe sind, die einen am meisten interessieren. Das würde Annette Haug, Künstlername Pola Polanski, Jahrgang 1966, so wohl nicht stehen lassen. Für die dunkle Seite des Lebens interessiere sie sich schon, als sie 16 war und Psychologie studieren wollte, erzählt die gebürtige Ulmerin. Daraus wurde freilich nichts, wegen der Statistik-Quälerei, die ihr das Studium nicht zielführend erschienen ließ.

Stattdessen landete sie an der Stuttgarter Merz-Akademie in der Abteilung Grafik-Design, danach an der Kunstaka, wo noch Malerei und Performance dazu kamen. Verstörende Bilder, fast nur Frauen und Kinder, manchmal schön, manchmal Fratze. Ihre Kunst, sagt sie, soll „bitter-süß“ sein, bloß keine Landschaften oder Blumen. In der „Schwäbischen Zeitung“ stand einmal, man könne eine Nähe zu dem Cartoonisten Manfred Deix erkennen.

Nebenbei hat sie Kurzgeschichten geschrieben, der lange Atem für Romane hat dabei zunächst noch gefehlt. Seit vier Jahren nun, seitdem sie als freischaffenden Künstlerin, Grafikerin und Schriftstellerin in Stuttgart arbeitet, bringt sie die Dinge zu Ende. Zum Beispiel ihren ersten Roman „Abschied“, in dem es, natürlich, um Beziehungsdramen geht. Elisabeth lernt den verheirateten Jonas nach einer zerbrochenen Ehe kennen …

Ein Buch ist wie ein Kind, ein erstes sowieso, das man zeigen will. Im Kunstverein Fellbach wäre es im März so weit gewesen. „Genießen Sie einen Abend in soziokulturell anregender Atmosphäre“, versprach der Veranstalter. Was daraus wurde, ist bekannt. Dass ihre Brotjobs als Grafik-Designerin für Galerien und Kunstinstitutionen genauso ausfallen wie die Pressearbeit für den Verband Bildender Künstler, liegt auf der Hand. Dass sie aber nicht aus ihrem Erstling lesen kann, darf nicht sein. Kontext hat Pola Polanski um eine kleine Kostprobe gebeten.

https://www.lovelybooks.de/autor/Pola-Polanski/Abschied-2429822692-w/